I-Cord Maschenanschlag
- 8. Mai 2025
- 1 Min. Lesezeit
Manche Strickdetails sind klein — und machen trotzdem einen großen Unterschied.
Der I-Cord Maschenanschlag ist so eine Technik. Er bildet eine schmale, runde Kante, die sauber aussieht, stabil ist und einem Strickstück sofort einen schönen Abschluss gibt. Besonders bei Tüchern, Blenden, Jackenkanten oder modernen Strickstücken mit klarer Linienführung wirkt dieser Anschlag sehr edel.
Für den Anfang werden 3 Maschen angeschlagen. Diese Maschen werden rechts gestrickt und anschließend immer wieder auf der Nadel nach rechts geschoben. Der Arbeitsfaden läuft dabei hinter der Arbeit entlang. So entsteht nach und nach eine kleine I-Cord-Kordel.
Aus den seitlichen Schlaufen dieser Kordel werden später die Maschen herausgestrickt. Dabei wird jeweils durch beide Schlaufen der seitlichen Randmasche eingestochen und der Arbeitsfaden hindurchgeholt.
Das klingt beim Lesen vielleicht etwas technisch — mit den Bildern wird es aber schnell klar. Wichtig ist nur, die Kordel etwas zu drehen und genau hinzuschauen, wo die seitlichen Schlaufen liegen.
Der I-Cord Maschenanschlag ist nicht der schnellste Anschlag.
Aber er ist einer dieser kleinen feinen Schritte, die ein Strickstück besonders schön wirken lassen.
Sauber. Ruhig. Und einfach sehr ordentlich.
Mein Tipp
Stricke die I-Cord-Kante nicht zu fest. Wenn du später Maschen aus den seitlichen Schlaufen herausstricken möchtest, darf die Kante ein wenig Beweglichkeit behalten.







